Ruhestandsplanung

 Testament, Patientenverfügung , Vorsorgevollmacht

 

Über Themen wie Tod , schwere Krankheit, Pflege und Trauerfall redet niemand von uns gern. Weder über die Möglichkeit selbst betroffen zu sein, noch darüber, dass es unsere Liebsten treffen könnte. Und doch gehört es dazu - zu unserem Leben.

 

Die Leidtragenden sind die Hinterbliebenen

 

Was man selbst so leicht von sich schiebt, kann den Hinterbliebenen dann schwer auf den Schultern lasten. In Zeiten von Trauer sich noch mit Erbstreitigkeiten auseinander setzen müssen? Oder gar entscheiden müssen, ob an einer künstlichen Verlängerung des Lebens festgehalten werden soll, die dank zunehmender medizinischer Fortschritte möglich ist, und ob diese im Sinne der Eltern oder des Partners ist? Niemand möchte sich diese Situation vorstellen und die, die damit konfrontiert werden, stehen oft auch erst einmal allein damit da.

 

Viele Menschen denken, es sei für sie noch nicht notwendig, Vorsorge zu treffen. Das gilt vor allem für junge Menschen. Sie fühlen sich fit und glauben, Vorsorge sei nur etwas für Ältere. „Das brauche ich noch nicht!“ oder: „Später werde ich mir das überlegen!“ Diese Worte hört man in diesem Zusammenhang immer wieder. Dabei kann es ganz schnell gehen: Ein Verkehrsunfall mit schweren Schädelverletzungen, ein Gehirnschlag mit anschließender Bewusstlosigkeit, ein Herzinfarkt. All dies kann von jetzt auf gleich dazu führen, dass Sie nicht mehr selbstverantwortlich handeln können. Dann muss eine andere Person die anstehenden Entscheidungen treffen. Glauben Sie nicht, die Personen in Ihrem familiären Umfeld könnten dies einfach tun. Das ist ein Irrtum. Der Ehegatte, die Kinder oder andere nahe Angehörige sind keine gesetzlichen Vertreter und gelten auch nicht automatisch als bevollmächtigt. Diese Personen können deshalb nicht ohne weiteres für Sie handeln. Es kommt zunächst zu einem Stillstand. Denken Sie einmal darüber nach, was ein solcher Stillstand bedeutet. Stellen Sie sich einfach nur vor, welche Posteingänge Sie in den vergangenen Monaten erledigen und welche Bankgeschäfte Sie tätigen mussten. Und überlegen Sie, welche Abrechnungen etwa bei einem Krankenhausaufenthalt zusätzlich abzuwickeln sind oder welche Versicherungsfragen bei einem Verkehrsunfall anfallen. All das bleibt unerledigt, wenn Sie nicht mehr handeln können, bis vom Gericht eine Betreuerin oder ein Betreuer eingesetzt wird. Und möglicherweise ist, bis das geschehen ist und die Dinge wirklich ins Laufen kommen, wichtige Zeit verstrichen. Dabei tragen Sie auch das Risiko, dass die Betreuerin oder der Betreuer nicht recht weiß, welche Entscheidung Sie in einer bestimmten Situation getroffen hätten. Zwar wird das Gericht in der Regel versuchen, im familiären Umfeld eine Person zu finden und als Betreuer zu bestellen, die weiß, wie Sie die Dinge geregelt hätten. Aber es kann auch sein, dass sich für das Gericht kein klares Bild ergibt, wer von den nahen Angehörigen am besten geeignet ist, die Betreuung zu übernehmen, oder dass es Interessenkonflikte sieht. Und dann kann es sein, dass ein Berufsbetreuer eingesetzt wird.

 

Dabei ist die Vorsorge für diese Fälle doch recht einfach zu erledigen. Das Wichtigste ist, dass man sich selbst einmal Gedanken darüber macht, wie mit einem selbst und seinem Eigentum verfahren werden soll, wenn man das selbst nicht mehr entscheiden kann. Und dann sollte man möglichst mit seinen Angehörigen über seine Wünsche und Vorstellungen reden. Bei der Erstellung einer Patientenverfügung kann ein Gespräch mit dem Hausarzt sehr hilfreich sein, denn für die meisten medizinischen Laien klingen die Formulierungen, die in Patientenverfügungen aufgenommen werden sollen, doch recht abstrakt. Geht es darum Angehörigen Vollmachten auszusprechen, ist es besonders wichtig, ein vertrauliches Gespräch zu suchen, denn mit dieser Aufgabe geht viel Verantwortung und meist eine hohe zeitliche Belastung auf den Betroffenen einher.

 

Für den Fall der Fälle sollte man die wichtigsten Punkte für sich geklärt haben: Was geschieht mit meinem Eigentum? Wer soll für mich entscheiden, wenn ich es nicht mehr kann und wie soll in medizinischen Belangen verfahren werden, wenn ich nicht mehr in der Lage bin das zu entscheiden?

 

Überlassen Sie es nicht dem Zufall

 

In einem Testament kann man regeln, wie mit dem eigenen Vermögen umgegangen werden soll, zum Beispiel wer was erbt. Wer darüber hinaus auch Unternehmer ist, regelt mit seinem Testament – in der Regel empfiehlt es sich da ein eigenes Unternehmertestament aufzusetzen – nicht nur die Aufteilung des Vermögens, sondern sichert vor allem die Handlungsfähigkeit seines Unternehmens, wenn man selbst nicht mehr dafür sorgen kann.

Mit einer Patientenverfügung lassen sich all die Aspekte der medizinischen und pflegerischen Behandlung für die verschiedensten Situationen regeln. Es handelt sich dabei eher um eine Anordnung eines Patienten an Ärzte. Im Unterschied zu einer Vorsorgevollmacht geht es hier um gewünschte oder abgelehnte Behandlungsmethoden oder auch um individuelle Bedürfnisse und Wünsche, die z.B. mit einer bestimmten Erkrankung in Verbindung stehen.

Eine Vorsorgevollmacht regelt mehrere Ebenen. Neben Patienten- und Betreuungsverfügungen lassen sich so auch Vermögens- und andere persönliche Angelegenheiten regeln. Mit ihr kann auch eine Person bevollmächtigt werden persönliche Entscheidungen zu treffen, wie zum Beispiel Vermögensangelegenheiten.

 

Regeln Sie Ihre Angelegenheiten einfach und sicher

 

Drei Möglichkeiten wichtige Dinge zu regeln, um seine Angehörigen zu entlasten. Wichtig ist, dass alle drei Dokumente schriftlich vorliegen müssen. Für die meisten davon sind recht eindeutige formale Regelungen einzuhalten, damit sie nicht angefochten werden können. So sind allgemeine und zu schwammige Formulierungen in einer Patientenverfügung schwierig und können dazu führen, dass die in der Patientenverfügung geäußerten Anforderungen nicht umgesetzt werden.

 

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